03. Die wichtigsten Begriffe beim Stoffzuschnitt

Begriffe im Stoffzuschnitt

Auch beim Stoffzuschnitt gibt es einige Begriffe die du unbedingt kennen solltest. Doch lies zuerst unsere Beiträge zum Nähbereich und zum Textilbereich. Dort erklären wir ebenfalls viele wichtige Fachwörter die du für diesen Beitrag kennen solltest.

Offenlegung: Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Nennung, Markierung und Verlinkung. Wir empfehlen ausschließlich Marken die wir selbst nutzen, denen wir vertrauen und von denen wir denken das sie dich interessieren könnten.

Die wichtigsten Begriffe im Stoffzuschnitt - Sewing Queens Beitragsbild

Ohne Schnittmuster kein Stoffzuschnitt

Das Schnittmuster sollte natürlich bei Zuschnitt nicht fehlen. Natürlich lassen sich viele Projekte auch ohne Schnittmuster zuschneiden, doch in den meisten Fällen wird ein Schnittmuster benötigt.

Die wichtigsten Begriffe im Stoffzuschnitt - Sewing Queens 1

Es gibt viele verschiedene Schnittmuster von unterschiedlichen Marken. Jedes Schnittmuster ist ein wenig anders und auch die Größen unterscheiden sich leicht. Der größte Schnittmusterhersteller ist Burda. Die Burda style ist eine Zeitung die monatlich neue Schnittmuster veröffentlicht. Es gibt außerdem noch weitere Zeitschriften wie die Nähtrends oder die Fashion Style. Schnittmuster findet ihr außerdem in Nähbüchern oder als Freebie zum Download. 

In den meisten Fällen werden Schnittmuster platzsparend, aufeinander auf Bögen gedruckt. So wie auf dem Foto oben. Die einzelnen Schnittmuster unterscheiden sich in den Farben und den unterschiedlichen Linien. Jedes der Schnittmuster wird in den gängigsten Konfektionsgrößen aufgedruckt. Die Konfektionsgrößen könnten jedoch unterschiedlich ausfallen. Bevor du einen Schnitt abnimmst solltest du also zuerst Maß nehmen um die richtige Größe zu bestimmen.

Die wichtigsten Begriffe im Stoffzuschnitt - Sewing Queens 2

Als Beispiel verwenden wir hier einen Burda Schnittmusterbogen. Mit der Zeit häufen sich die Schnittmuster an, du solltest also wissen wie du die Schnittmusterbögen unterscheiden kannst. Bei Burda gibt es einen großen Bogen den du in der Mitte durchschneiden kannst. Es gibt 4 Schnittmusterseiten, A,B,C und D in der Anleitung ist immer angegeben wo du ein bestimmten Schnitt finden kannst.

So findest du dich auf dem Schnittmusterbogen zurecht!

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Es gibt Schnittmuster die sind unendlich kompliziert. Ich möchte gar nicht wissen wir viel Zeit ich darauf aufwende Schnittmuster zu entziffern. Als kleine Hilfe zeige könnt ihr euch an den Zahlen orientieren. Jedes Schnittteil ist nummeriert, bei Burda sind sie sogar farbig nummeriert. Wenn du also wie auf dem Bild die rote 23 suchst musst du nur am oberen Rand schauen. Hast du die richtige Zahl gefunden fährst du mit dem Finger senkrecht nach unten und findest das Schnittmusterteil.

Weitere Markierungen im Schnittmuster

Der Abnäher eine weitere wichtige Markierung im Schnittmusterbogen. Abnäher sind keilförmige Falten die in den Stoff eingenäht werden um ihn besser an den Körper anzupassen. Es gibt Abnäher in Röcken, Kleidern, Blusen und Blazern. Man unterscheidet zwischen Abnähern, Brustabnähern und Tallienabnähern. Brustabnäher werden wie der Name schon sagt im Brustbereich eingenäht. Taillenabnäher in der Taille und die normalen Abnäher überall sonst, z.B. in die Ärmel, am Po oder am Ausschnitt.

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Die Reißverschlussmarkierung und Knipse. Ebenfalls sehr wichtig. Der Reißverschlussriegel zeigt an wo der Reißverschluss endet. Knipse werden im fertig zugeschnittenen Stoff aufeinander gelegt. Sie sorgen dafür das die Ärmel beim einnähen nicht verrutschen und das die Mehrweite (eine längere Stoffseite wird auf eine kürzere gesteppt) sich richtig verteilt.

Schnittmuster durchrädeln

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Vor dem Stoffzuschnitt muss das Schnittmuster abgenommen werden. Dazu gibt es eine Methode die sich durchrädeln nennt. Man legt dazu Stoff aus, darüber einen leeren Papierbogen und darüber den Schnittmusterbogen. Mit dem Zahnrädchen rädelt man nun über die richtigen Linien im Schnittmuster. Das Zahnrad drückt kleine Löcher durch den Schnittmusterbogen auf das weiße Papier. Wenn du nun diese Linien mit einem Stift nachfährst hast du das Schnittmuster. 

Der Nachteil hierbei ist das der Schnittmusterbogen auf Dauer kaputt geht. Besonders wenn du mehrere Schnittmuster vom selben Bogen abnimmst.

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